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Das Gelände ist unwegsam.
Vor dem einsturzgefährdeten Haus liegen Trümmer. Fahrzeuge kommen nicht nah genug heran, um Verletzte aus dem Haus zu bergen. Diese Situation mussten sich die Bergungsgruppen 1 und 2 des THW Ortsverbands Werne am Samstag vorstellen.
Auf dem Übungsgelände am Südring trainierten die Männer, Verletzt aus einem mehrstöckigen Haus zu bergen. Mit Hilfe einer Seilbahn. Die THW-Helfer spannten die Seilkonstruktion zwischen einem Einsatzwagen und dem hölzernen Übungsturm, der das Haus simulierte. "Das geht sehr schnell", erklärte der Ortsbeauftragte Eugen Vormfelde. Ein Helfer lies sich als Verletzter abseilen, gesichert von fünf Kollegen.. Zwei hielten die Trage vom Boden aus in der Waage, zwei andere kurbelten am Einsatzwagen und der fünfte spannte das Seil vom Übungsturm aus. "Da ist viel Teamarbeit gefordert", sagte Zugführer Siegfried Wingenfeld. Damit im Ernstfall alles reibungslos läuft, üben die Bergungsgruppen regelmäßig. Auch treffen sich die Helfer regelmäßig im Monat zum technischen Dienst. Bei ihrer Arbeit brauchen die Helfer des Werner Ortsverbands dringend Unterstützung. "Wir suchen ehrenamtliche Helfer für die Jugendarbeit, für Verwaltung und Küche", sagte Pressesprechen Jürgen Bartkowiak.
In der THW-Jugend sind aktuell 30 Kinder und Jugendliche. In zwei Altersgruppen werden sie spielerisch an die Grundlagen des Helferdienstes herangeführt.
Beliebt ist beispielsweise das Labyrinthspiel auf Hebekissen ,mit Druckluft, die normalerweise 40 Tonnen schwere Lasten stemmen können.. Für diese Jugendgruppe braucht der Ortsverband noch Frauen oder Männer, die Erfahrungen in der Jugendarbeit haben und vor allem Spass an der Sache. "Alles andere können sie bei uns lernen", meinte Eugen Vormfelde. Für die technische Seite der Jugendarbeit habe das THW außerdem Leute. Gern hätte der Verband auch neue Helfer in der Verwaltung. Hier sind Frauen und Männer mit etwas kaufmännischen Geschick gefragt, für Stundenmanagement, Materialbeschaffung, Lehrgangsorganistation.
Außerdem wird das dreiköpfige Küchenteam nach 40 Jahren mittelfristig in den Ruhestand treten. Daher freut sich der Ortsverband über Hobbyköche oder ausgebildete Köche, die ein neues Team bilden möchten. Gerade bei Verwaltung und Küche denkt der Verband auch an aktive Senioren mit Spaß am ehrenamtlichen Engagement.
Wenig Sorgen macht sich Ortsbeauftragter Vormfelde um das Ende der Wehrpflicht in Deutschland. Damit brechen dem THW zwar die Wehrersatzdienstleister weg, "Doch das waren in den letzten Jahren immer weniger Leute", so Vormfelde. Der Werner Ortsverband habe rechtzeitig gegengesteuert, mit engagierter Jugendarbeit.
Quelle: Westfälischer Anzeiger (Anke Schwarze)
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