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Kategorie: Ausbildung
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Veröffentlicht am Freitag, 20. Januar 2012 16:37
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Geschrieben von Christoph Dehmel
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Auf Ihre Kompetenz kommt es an!
Eine qualifizierte Ausbildung ist die Vorraussetzung für erfolgreiche Einsätze der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des THW im Bevölkerungsschutz.
Hierbei setzt das THW verstärkt auf die Möglichkeiten, die sich durch eine flexible Kombination der einzelnen Ausbildungsmodule am Standort, der schulischen Ausbildung, dem sog. Blended learning
Die Flexibilität in der Ausbildung zeigt sich in den drei Ausbildungsstufen mit folgenden Inhalten:

In diesem Zusammenhang aktualisiert das Referat Kompetenzentwicklung gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe aus Ehren- und Hauptamtlichen die formale Grundlage des Ausbildungskonzepts, die sogenannte „Dienstvorschrift 2 (DV-2)“.
Als Plattform bietet das Extranet Helferinnen und Helfern sowie den Ausbilderinnen und Ausbildern ein umfangreiches und übersichtliches Serviceangebot für die Aus- und Fortbildung, das ständig erweitert und aktualisiert wird:
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Prüfungsordnung und Ausbildungsunterlagen zur Grundausbildung (Basisausbildung I)
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Ausbildungsunterlagen zur Fachausbildung Bergungs- und Fachgruppen
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Handbücher
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Von Ausbildern für Ausbilder konzipiertes Ausbildungsmaterial
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Online-Kurse mit Auslandsbezug
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Leitfaden und Themenkatalog für die Ausbildung der Junghelfer/innen im THW
Zusätzlich setzt das THW bei der Qualifizierung auf die Zusammenarbeit mit externen Bildungseinrichtungen, u.a. verschiedenen Industrie –und Handelskammern (IHK).
Durch zertifizierte bzw. anerkannte Ausbildungslehrgänge erwerben Helferinnen und Helfer Qualifikationen, die sie auch in ihrem Berufsleben einsetzen können.
Ausbildungsstufe I (Grundausbildung)
Gemeinsame Basis der THW-Ausbildung ist hierfür die Grundausbildung. Ihr Ziel ist ein allgemeines Wissen über den europäischen Katastrophenschutz, die eigene Organisation und das Einsatzgeschehen sowie die einheitliche, einsatzorientierte Befähigung im Umgang mit den im THW üblichen, allen Helfern zugänglichen Werkzeugen und Geräten. Dazu wird der grundlegende Umgang mit der allgemeingebräuchlichen Ausstattung der Helfer im THW auf Basis der STAN-Ausstattung gelehrt.
Die für die Verwendung im Einsatz notwendigen erweiterten Fähigkeiten sind das Ausbildungsziel der Fachbefähigung (Ausbildungsstufe 2) und der Weiterbefähigung (Ausbildungsstufe 3), die im Anschluss an die Grundausbildung (Ausbildungsstufe 1) folgt. Die Grundausbildung dient dabei aufgrund der Ausbildungszeit in der Regel zur Wissensvermittlung. Nur das Training in den Einheiten und die regelmäßige Anwendung sorgen für die sichere und unfallfreie Anwendung jedes Helfers im Einsatz.
Ausbildungsstufe II (Fachbefähigung)
In der Fachbefähigung (ehemals „Basis II“), werden die Fachausbildung, die Auslandsausbildung, die Führungsausbildung sowie die Ausbildung für besondere Funktion zusammengefasst.
Die Fachausbildung
Zur Vermittlung der speziellen Fähigkeiten in Bezug auf die Anforderungen innerhalb der Technischen Züge mit Zugtrupps, Bergungsgruppen und unterschiedlichen Fachgruppen dient die Fachausbildung und in Teilbereichen auch die Fortbildungen. Ihr Ziel ist die Vertiefung der Kenntnisse über den europäischen Katastrophenschutz, die eigene Organisation und das Einsatzgeschehen sowie die einsatzorientierte Handlungsbefähigung im Umgang mit den speziellen Werkzeugen und Geräten des THW, bzw. der besonderen Funktion innerhalb der Organisation.
Dazu wird der einsatzorientierte Umgang mit der Ausstattung des OV Stab, der Technischen Züge mit Zugtrupps, Bergungsgruppen und unterschiedlichen Fachgruppen auf Basis der STAN-Ausstattung gelehrt und regelmäßig trainiert.
Die für die Verwendung im Einsatz notwendigen erweiterten oder durch Anforderer definierten Fähigkeiten sind in der Regel das Ausbildungsziel der Fortbildungen, die zeitgleich zur Fachausbildung stattfinden.
Ausbildung in speziellen Funktionen als Bereichsausbildungen sind ebenso Bestandteil der Fachausbildung. Sie dient aufgrund der Ausbildungszeit in der Regel zur stetigen Wissensvertiefung und zur Übung im Rahmen einsatzrealistischer Darstellungen. Nur das Training in den Einheiten und die regelmäßige Anwendung sorgen für die sichere und unfallfreie Arbeit jedes Helfers im Einsatz.
Die Bereichsausbildung
Die Bereichsausbildungen sind überörtliche, auf der Ebene der Geschäftsstellen organisierte, Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Rahmen der Standortausbildung.
Die Führungskräfteausbildung
Alle Führungskräfte erhalten die gleiche Basisausbildung sowie Kenntnisse über Führungsgrundsätze und Ausbildungslehre zur Durchführung der Ausbildung.
Nach dieser Ausbildung folgt die jeweilige Fachausbildung für Trupp- und Gruppenführer oder auch die Funktionsausbildung für den OV-Stab.
Die Fachausbildung (einwöchig) vermittelt alle Kenntnisse, die der Trupp- und Gruppenführer als fachlicher Experte der Fachgruppe braucht.
Er ist der fachtechnische Führer und Ausbilder seines Trupps bzw. seiner Gruppe.
Die Führungskräfteausbildung oberhalb der Gruppenführerebene beginnt mit einem Grundlagenlehrgang Führung, der für alle angehenden Zugführer, Fachberater, Technische Berater, Sachgebietsleiter, Führer von THW-Führungsstellen, Logistikführer und Führer von Verbänden gleich ist.
In der weiterführenden Ausbildung (Ausbildungsmodule), wird die jeweilige Führungskraft, in ihrem Bereich ausgebildet.
Ausbildung für den OV-Stab
Die Ortsverbandsführung erhält eine funktionsbezogene Ausbildung. Sie beinhaltet u.a. Kenntnisse wie Führung, Verwaltungshandeln, Managementtechniken und vieles mehr.
Die Auslandausbildung
THW-Einsatzkräfte - für Auslandseinsätze – sei es im Rahmen der THW-Spezialeinheiten (SEEBA, SEELift, SEEWA, HCP, SEC, ETS, TAST etc.) oder im Rahmen von anderen Auslandseinsätzen - sind bei ihren Auslandsverwendungen mit immer komplexeren Aufgaben konfrontiert. Neben der fortlaufenden Anpassung des Materials, muss auch die Aus- und Fortbildung der Auslandsexpertinnen und -experten fortlaufend an die Anforderungen angepasst werden.
Ausbildungsstufe III
Die Fortbildungen bauen auf die Fachausbildung auf bzw. vertieft deren Inhalte.
Die entsprechenden Ausbildungsunterlagen sind hier hinterlegt. Im einzelnen gehören hierzu:
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Die Fortbildung auf Standortebene
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Die Durchführung von Standortverlagerten Ausbildungen und Übungen